Unser Projekt für das Kinderhospiz Sternenbrücke hat uns im vergangenen Jahr ganz besonders berührt: Die Sternenbrücke begleitet Familien auf dem wohl schwersten Weg des Lebens und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensbegrenzenden Erkrankungen dabei zu unterstützen, ein würdevolles Leben bis zu ihrem Tod zu führen. Wir haben einen virtuellen Rundgang für den digitalen Tag der offenen Tür produziert, der pandemiebedingt in diesem Jahr leider nicht wie ursprünglich geplant als Vor-Ort-Event stattfinden konnte. Allen Umständen zum Trotz hat das Sternenbrücken-Team jedoch einen kreativen Weg gefunden, um das Angebot vor Ort auch digital sichtbar zu machen:
So gab es auf der Website und in Social Media ein buntes Programm und wir haben uns sehr gefreut, dass wir das Angebot um eine 3D-Tour durch das Haus abrunden konnten. Damit ließen sich die Türen zumindest digital öffnen und Interessierte konnten einen virtuellen Einblick in die liebevoll gestalteten Räume werfen, mehr über die Therapieangebote vermitteln und sogar den Garten der Erinnerung besuchen.
Auch wenn der Tod ein Thema ist, das die meisten Menschen normalerweise ganz weit weg schieben möchten, ist es wichtig, auf die Arbeit im Hospiz aufmerksam zu machen, das sich größtenteils durch Spenden finanziert. Mit der 3D-Tour soll sichtbar werden, wie viel Herzblut in diesem Haus steckt und mit welchem Einsatz das Team der Sternenbrücke daran arbeitet, Familien zu begleiten. Aber natürlich sollen die virtuellen Einblicke auch genutzt werden, um Barrieren bei den Betroffenen abzubauen und zugänglich zu machen, welche Unterstützung sie in der Sternenbrücke erfahren können, wenn sie viel zu früh Abschied von einem geliebten Menschen nehmen müssen.
Mehr zum Projekt im Blog: Transparente Einblicken schaffen: Non-Profit-Marketing mit Virtual Reality