Mittendrin statt nur dabei

Planetarium Hamburg

Kunde

Planetarium Hamburg

Umfang

Foyer, Empore, Sternensaal, Café Nordstern und historischer Wasserkessel

360 Grad Tour

Format

2018

online seit

Hamburg

Standort

Das Projekt in Kürze

Hamburgs Sternentheater im ehemaligen Wasserturm: Foyer, Empore, Sternensaal mit 21-Meter-Kuppel und der historische Wasserkessel, begehbar in 360 Grad und als maßstabsgetreues 3D-Modell.

Ein Hamburger Wahrzeichen und ein Hamburger Startup: Für das Planetarium Hamburg haben wir den ehemaligen Wasserturm im Stadtpark als virtuellen Rundgang in 360 Grad und 3D begehbar gemacht. Vom neuen Foyer über die Empore bis in den Sternensaal mit seiner 21 Meter großen Projektionskuppel, und hinab in den historischen Wasserkessel, der Besuchern sonst verschlossen bleibt.

Das Planetarium Hamburg in 360 Grad

Planetarium Hamburg: Foyer im virtuellen Rundgang
Der virtuelle Rundgang für das Planetarium Hamburg wurde mit unserer 3D-Spezialkamera erstellt.

Das Planetarium Hamburg ist ein Besuchermagnet: Weit über 300.000 Menschen gehen jährlich im Sternentheater im Wasserturm des Hamburger Stadtparks auf Entdeckungsreise durch den Kosmos. Mit dem virtuellen Rundgang öffnet das Planetarium seine Türen auch für Besucher weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Der Rundgang entstand kurz nach der Wiedereröffnung: Nach 18 Monaten Umbau öffnete das Sternentheater im Februar 2017 mit einer neuen Etage. Unterhalb des bisherigen Erdgeschosses, im Sockel des Wasserturms, entstand ein neues Foyer. Zahlreiche Infopunkte führen die virtuellen Besucher durch das Haus, geben Tipps für den nächsten Besuch und erzählen die Geschichte der Hamburger Sterne.

Was es im virtuellen Rundgang zu entdecken gibt

Der Rundgang startet im neuen Eingangsbereich, den die Besucher vom Stadtpark aus betreten. Das neu gestaltete Erdgeschoss gibt den Blick frei auf das Sternenbild-Deckengemälde, 1930 von Dorothea Maetzel-Johannsen entworfen und von Heinrich Groth ausgeführt. Zwei geschwungene Treppen führen auf die Empore mit interaktiven Lerntischen, der Fotoausstellung „Wir sind Sterne“ von Wolfgang Köhler und der Geschichte des Planetariums entlang der Säulen. Irgendwo hat sich auch das Maskottchen Stella versteckt.

Im Sternensaal nehmen die realen Gäste in roten Liegesesseln Platz. Der virtuelle Besucher darf stattdessen hinter die Kulissen schauen: Die Infopunkte erklären die Himmelsmaschine Zeiss Universarium IX und den Kosmos-Simulator Digistar 6, inklusive eines Blicks hinter das Technikpult. Auch das Café Nordstern ist Teil der Tour.

360-Grad-Rundgang durch das Planetarium Hamburg
Der 360-Grad-Rundgang durch das Planetarium Hamburg.

Making-Of: 3D-Kamera auf sieben Metern Höhe

Das omnia360-Team erfasst die Sternenkuppel mit der 3D-Kamera auf dem Hochstativ
Voller Einsatz des omnia360-Teams, um die Sternenkuppel vollständig zu erfassen.

Das Planetarium Hamburg ist weit über Deutschland hinaus für seine technische Brillanz bekannt. Diesem Maßstab muss auch der virtuelle Rundgang genügen. Mit unserem 3D-Kamerasystem entsteht neben den 360-Grad-Aufnahmen ein maßstabsgetreues 3D-Modell, das sich intuitiv begehen lässt. Die Herausforderung war die 21 Meter durchmessende Projektionskuppel im Sternensaal: Damit die Infrarotsensoren jeden Stern einfangen, brachten wir die Kamera mit einem Hochstativ auf sieben Meter Höhe.

3D-Modell des Planetariums Hamburg in der Dollhouse-Ansicht
Das maßstabsgetreue 3D-Modell des Planetariums Hamburg in der Dollhouse-Ansicht.

Ein Klick auf das kleine Puppenhaus unten links im Rundgang öffnet das 3D-Modell und zeigt das Sternentheater aus einer ganz neuen Perspektive. Mit VR-Brillen wird die Tour zum Virtual-Reality-Rundgang.

Claudia Berger und Reza Kiani von omnia360 auf dem newTV Kongress 2018 (Video: nextMedia.Hamburg).

Der historische Wasserkessel in 3D

Laserscanner im Planetarium Hamburg
Für ein vollständiges 3D-Modell des Wasserkessels haben wir mit einem Laserscanner gearbeitet.

360-Grad-Aufnahmen bringen Zuschauer an Orte, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. Im Planetarium ist das der Wasserkessel im ehemaligen Wasserturm, der der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleibt. Mit Laserscanner und 360-Grad-Kamera sind wir in das Innenleben des Turms hinabgestiegen und haben seine Dimensionen maßstabsgetreu erfasst: 23 Meter Durchmesser, ursprünglich 3.000 Kubikmeter Wasser, nach dem Wasserturm im Schanzenpark der zweitgrößte Hamburgs. Nur acht Jahre diente der Turm seinem Zweck. Schon 1924 ging er vom Netz, weil der Druck im zusammengeschalteten Leitungsnetz nicht mehr reichte, den Tank zu füllen.

Historischer Wasserkessel im Planetarium Hamburg
Der historische Wasserkessel im Planetarium Hamburg.

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5,0 bei 36 Rezensionen

3D-Modell des Planetariums Hamburg in der Dollhouse-Ansicht

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