Stellen Sie sich vor, Ihr Flagship-Store oder Ihr Maschinenpark wäre nur einen Klick weit entfernt – für jeden Kunden weltweit, zu jeder Zeit. Ein Virtual Showroom löst die Grenzen von Raum und Zeit auf. Er ist nicht nur eine digitale Kopie, sondern ein strategisches Vertriebsinstrument, das Kollektionen interaktiv inszeniert und die Lead-Generierung automatisiert. Erfahren Sie hier, wie Sie mit Reality Capture und 3D-Visualisierung Ihre Sales-Performance steigern.

In einem Virtual Showroom lassen sich Produktwelten digital erleben. Erkunden Sie im Virtual Showroom der Firma STULZ Klimatechnik-Lösungen auf höchstem Niveau.
Der virtuelle Showroom als digitales Vertriebsinstrument
Nur um sicherzugehen, ein bisschen Begriffsklärung vorweg: Unter einem Showroom verstehen wir in der Regel einen Ausstellungsraum, in dem Unternehmen oder Händler ihre Produkte präsentieren. Normalerweise können Kund:innen dort während den Öffnungszeiten vorbeikommen, um das Portfolio zu überblicken und sich inspirieren und beraten zu lassen. Ob in der Model- Möbel- oder Automobilindustrie, Showrooms stellen im Konsumgütermarkt ein wertvolles Vertriebsinstrument dar, um Kollektionen gekonnt in Szene zu setzen. Aber auch im B2B-Vertrieb – vom Maschinenbau über Elektrotechnik bis hin zum Laborzubehör – laden Unternehmen Fachhändler:innen und Firmenkund:innen in Showrooms ein, um das eigene Leistungsangebot zu demonstrieren.
Was ist ein Virtual Showroom?
Ein Virtual Showroom (auch digitaler Ausstellungsraum) ist eine interaktive, webbasierte 3D-Umgebung, in der Unternehmen ihre Produkte und Leistungen ortsunabhängig präsentieren. Er kombiniert die realitätsnahe Ästhetik eines physischen Showrooms mit den funktionalen Vorteilen des E-Commerce. Technologisch basieren virtuelle Showrooms entweder auf 360°-Fotografie (Digitaler Zwilling) oder auf vollständiger 3D-Modellierung (CGI). Ziel ist es, Kunden ein immersives Markenerlebnis zu bieten, das rund um die Uhr (24/7) zugänglich ist. Der virtuelle Showroom kann also eine Brücke zwischen dem realen und dem digitalen Angebot schlagen und das Produktangebot interaktiv online erlebbar machen.
Zusammengefasst: Warum Unternehmen auf virtuelle Showrooms setzen
- Globale Erreichbarkeit: 24/7 Zugriff für internationale Kunden ohne Reisekosten.
- Interaktives Storytelling: Produkte werden durch Hotspots, Videos und 3D-Animationen lebendig.
- Kürzere Sales-Cycles: Kunden informieren sich vorab tiefer, was Verkaufsgespräche effizienter macht.
- Nachhaltigkeit: Reduzierung des CO2-Fußabdrucks durch weniger Dienstreisen.
Die Qual der Wahl: Welcher Showroom passt zu Ihnen?

Der reale Showroom im digitalen 3D-Modell.
Kurz gesagt können wir zwischen zwei Wegen unterscheiden, um Ihre Vision von einem Virtual Showroom umzusetzen. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern Ihr Ziel:
Ein digitaler Zwilling vom Showroom (360°-Foto-Scan):
Ideal, wenn Sie bereits einen realen Showroom oder eine Fabrik haben. Wir scannen Ihre Räumlichkeiten fotorealistisch und machen ihn als Virtuellen Rundgang begehbar.
- Mehrwert: Maximale Authentizität und Vertrauen durch echte Einblicke.
- Experten-Tipp: Ein digitaler Zwilling auf Foto-Basis eignet sich besonders für das Employer Branding und authentische Einblicke, da er echtes Vertrauen schafft – Kunden sehen genau das, was wirklich vor Ort existiert
Eine 3D-Erlebniswelt (CGI-Modellierung):
Perfekt, wenn kein physischer Raum existiert oder Produkte präsentiert werden sollen, die noch in Planung sind.
- Mehrwert: Absolute kreative Freiheit. Ihr Showroom kann auf dem Mars stehen oder futuristisch-clean sein – alles ist möglich.
- Experten-Tipp: Eignet sich besonders gut, wenn bereits 3D-Daten von Produkten existieren, die in eine digitale Umgebung platziert werden.
Vergleichstabelle: Digitaler Zwilling vs 3D Erlebniswelt
| Fokus & Nutzen | 360°-Rundgang (Foto-Scan) | 3D-Showroom (CGI-Modell) |
|---|---|---|
| Technologie | Digitaler Zwilling realer Räume | Rein digitale 3D-Welt |
| Ihr Hauptvorteil | Maximale Authentizität & Vertrauen | Grenzenlose kreative Freiheit |
| Flexibilität | Fixes Abbild der Realität | Jederzeit anpassbar (Layout/Produkte) |
| Kosten-Nutzen | Schnell & effizient realisierbar | Höheres Investment, volle Skalierbarkeit |
| Bester Einsatz | Employer Branding, Werksführungen | Produktlaunches, virtuelle Messestände |
Praxis-Check: Die besten virtuellen Showrooms
Das Parador Trend-Center als Virtual Showroom (360°-Foto-Scan)
Innovativ denken, Design leben und Haltung zeigen – das sind nur ein paar Grundsätze der Parador GmbH. Als wahrer Vorreiter in Sachen Wohnraumgestaltung präsentiert das Unternehmen zahlreiche verschiedene Bodenarten, ClickBoards und Paneelen in seinem modernen Trend Center. Unter dem Reiter „Services“ auf der Corporate Website bietet das Unternehmen Kund:innen nun eine virtuelle 3D-Tour durch das Trend Center an. Auf über 60 interaktiven Infopunkten können Interessierte nun mehr über die Produktpaletten und Designmöglichkeiten erfahren und dabei ganz bequem von zuhause aus stöbern:

Mit Klick auf das Bild öffnet sich der Parador-Showroom in einem neuen Tab!
Was kostet so ein virtueller Showroom?
Zeit, Aufwand und Kosten der Aufnahmen hängen in erster Linie von der Fläche Ihres Showrooms ab. In den meisten Fällen lässt sich der Dreh innerhalb weniger Stunden abwickeln, dafür empfiehlt sich ein Termin außerhalb der Öffnungszeit. Innerhalb von sieben Tagen erzeugen wir in der anschließenden Postproduktion die Preview für Ihren Virtual Showroom, dem wir dann den letzten Schliff geben können:
So können wir die einzelnen Produkte im Showroom mit Infopunkten ausstatten, um mehr über das Produkt zu erzählen, Spezifika vorzustellen oder Testberichte einzubinden. Von Texten, über Bilder und Videos bis zu PDFs lassen sich hier weitere Medieninhalte einbinden. In diesem Schritt können wir Ihnen natürlich auch Teaser-Material (360°-Bilder und Videos) exportieren, um den virtuellen Showroom bestmöglich an Ihre Kund:innen zu transportieren.
Virtual Showroom auf Basis von 3D-Daten
Doch was machen wir, wenn kein realer Showroom vorhanden ist oder virtuell andere Produkte präsentiert werden sollen? Die Lösung führt uns in die Welt der 3D-Modellierung. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, uns einer Umsetzung zu nähern. Der einfachste Weg ist wahrscheinlich -falls vorhanden – die CAD-Daten des Messebauers zu verwenden, um einen Virtuellen Messestand zu eröffnen.
Aber natürlich können wir auch einen Virtual Showroom erstellen, der mit Produkten, Postern oder Videos des Unternehmens eingerichtet werden kann. Auch hier können – falls vorhanden – CAD-Daten verwendet werden, um Produkte als 3D-Objekte im virtuellen Raum zu platzieren (siehe auch: 3D-Produkte). Darüber hinaus lassen sich auch Bilder und Grafiken einbinden, um den virtuellen Showroom in den Look & Feel der eigenen Marke zu bringen. Ähnlich wie beim Virtuellen Showroom auf Basis von Realdaten lassen sich anschließend Texte, Bilder, PFDs, Kontaktformulare und Broschüren als klickbare Hotspots in den virtuellen Raum betten, um den Kund:innen einen echten inhaltlichen Mehrwert zu liefern. Aber sehen Sie am besten selbst und besuchen unsere omnia360 Showroom!
Wie das konkret aussehen kann, zeigt das Beispielvideo des Virtual DUNI Showrooms, weitere Beispiele finden Sie hier: 3D-Showroom
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Mehr InformationenEine zentrale Frage beim virtuellen Showroom auf Basis von 3D-Daten besteht darin, wie die Produkte möglichst realitätsgetreu in die virtuelle Umgebung kommen. Der einfachste Weg geht in der Regel über CAD-Modelle, die gegebenenfalls von uns noch passend aufbereitet werden und sich anschließend im 3D-Raum platzieren lassen. Alternativ können die Objekte auch vollständig von einem 3D-Artisten nach einer Vorlage modelliert werden. Mehr zum Thema CGI Produkte erfahren Sie auch im Beitrag 3D-Produktpräsentation im digitalen Showroom!
Einsatzmöglichkeiten von Virtual Showrooms
Lassen Sie uns die Vorteile des Virtual Showrooms noch einmal zusammenfassen:
-
- Auf Ihrer Website: Einfach als iFrame integriert und schon haben Sie einen echten Eyecatcher!
- Im Vertrieb: Nutzen Sie den Showroom aktiv im Kundengespräch (Tablet/VR-Brille).
- Auf Messen: Präsentieren Sie Ihr gesamtes Portfolio auf kleinstem Raum.
- Im Newsletter und auf Social Media: Teilen Sie ein Erlebnis statt nur einen Link.
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