Ein Virtueller Rundgang ist ein echter Hingucker, um Kund:innen einen realitätsgetreuen Einblick in Räumlichkeiten zu ermöglichen. Besonders eindrucksvoll wird die digitale Präsentation mit einer VR-Brille. Erfahren Sie hier, wie ein Virtual-Reality-Rundgang entsteht und mit welcher Hardware er am besten präsentiert wird.

Was bringt ein Virtual-Reality-Rundgang?

Virtual-Reality-Rundgang

Lassen Sie Ihre Kund:innen mit einer VR-Brille interaktiv in den Virtual-Reality-Rundgang eintauchen.

Sie spielen mit dem Gedanken oder haben sich bereits dazu entschieden, Ihr Unternehmen im Rahmen einer 360°-Tour interaktiv begehbar zu machen? Wunderbar, denn es gibt viele gute Gründe, wie ihr Marketing, Vertrieb oder Recruiting davon profitieren kann (Siehe auch Lohnt sich eine virtuelle Tour?). Um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen, lohnt es sich in der Regel, den Unternehmensrundgang auf der Corporate Website einzubinden und mit geeigneten Online Marketing-Maßnahmen zu flankieren (siehe auch Der 360°-Rundgang bei Social Media). Aber auch auf Messen, bei Events oder im persönlichen Gespräch können Sie die virtuelle Tour nutzen, um bei Ihren Kund:innen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – mit einer Präsentation per VR-Brille!

Der sogenannte Virtual-Reality-Rundgang gibt Ihren Kund:innen das Gefühl, vollständig in Ihre Unternehmenswelt einzutauchen  – ohne Ablenkung von außen und mit höchstem Involvement! An anderer Stelle sind wir bereits tief in die Wirkungseffekte von Virtual Reality eingestiegen – im Fachjargon spricht man auch vom immersivem Marketing – kurz gesagt ist es so, dass die Nutzer:innen am Desktop oder Smartphone wie durch ein Fenster in Ihr Unternehmen schauen, während die VR-Brille ihnen die Möglichkeit gibt, durch dieses Fenster zu treten und ein Teil der virtuellen Umgebung zu werden. Das Präsenzgefühl ist deutlich erhöht und es wird Ihnen dabei helfen, sich als innovativen Vorreiter zu positionieren und vom Wettbewerb abzuheben.

Wie entsteht ein Virtual-Reality-Rundgang?

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Mit einer 360°-Kamera wird das Gelände digitalisiert, dass anschließend als Virtual-Reality-Rundgang begangen werden kann.

Um Nutzer:innen virtuell in Ihre Unternehmenswelt eintauchen zu lassen, müssen die Räumlichkeiten zunächst digitalisiert werden: Nach einem vorher abgestimmten Konzept und Drehplan schauen wir bei Ihnen vorbei und machen uns an die 360°-Bild- und / oder Videoaufnahmen. Dabei nehmen wir die für Sie relevanten Bereiche auf, lassen redundante Bereiche links liegen und erstellen anschließend in der Postproduktion aus dem aufgenommen Material einen sinnvollen und logischen Rundgang durch Ihre Räumlichkeiten. So können wir auch große Flächen oder mehrere Gebäude miteinander verbinden. Das Motto dabei ist stets, so viele Aufnahmen wie nötig, aber so wenig wie möglich – so dass die Besucher:innen am Ende einen logischen Rundgang besuchen, der einen möglichst genauen Einblick in die Wirklichkeit gibt.

In der Postproduktion geht es dann auch um die Gestaltung des User Interfaces unter Einhaltung Ihrer CI Vorgaben sowie dem Einpflegen zusätzlichen Contents über sogenannte Infopunkte. Wenn nach Feedbackrunde und Optimierungsprozess Ihre Freigabe erfolgt, ist die Desktop/Mobil-Anwendung fertig und bereit zur Veröffentlichung.

Anschließend erfolgt die Konvertierung zum Virtual-Reality-Rundgang: Dafür wird das Interface noch einmal passend für die VR-Brille aufbereitet, damit Nutzer:innen einfach navigieren und mit den Inhalten interagieren können.

Abrufen lässt sich der Virtual-Reality-Rundgang entweder durch den VR-Webbrowser und den Klick auf das Brillensymbol im Menü. Alternativ erhalten Sie von uns ein Datenpaket zur lokalen Speicherung auf Ihrer VR-Brille inkl. einer genauen Anleitung, wie dies funktioniert.

Wie Unternehmen einen Virtual-Reality-Rundgang erfolgreich einsetzen:

Da VR-Brillen längst noch nicht in der breiten Masse angekommen sind, lohnt es sich in der Regel, ein passendes VR-Konzept zu entwickeln, mit dem der Content auf den Brillen zu Ihren Nutzer:innen kommt. Denn die Exklusivität des Mediums können wir uns wunderbar zu Nutze machen! Wie das konkret aussehen kann, möchten wir Ihnen anhand von zwei Projekten vorstellen.

Terminal-Tour bei Contargo

So bietet unser Kunde Contargo einen virtuellen Rundgang über das Terminal im Industriepark Frankfurt Höchst an. Dieser ist nicht nur auf der Webseite und in den Social-Media-Kanälen des Unternehmens zu finden, sondern wurde auch im Rahmen einer Logistik-Messe in Antwerpen präsentiert. Um die Besucher:innen direkt vom Messestand zum Terminal zu bringen, standen VR-Brillen bereit, die einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit am Terminal ermöglichten.  Mehr über den Terminalrundgang bei Contargo 

360-grad-tour-contargo

Erkunden Sie hier die Virtual Reality Anwendung von Contargo: Zur virtuellen Terminaltour

Virtual Recruiting bei Vishay

Ein Virtual-Reality-Rundgang eignet sich besonders gut, um Orte erlebbar zu machen, die nur schwer zugänglich sind. Dies kann beispielsweise im Ausbildungsmarketing spannend sein, um potentiellen Azubis Orientierung zu liefern und einen besseren Eindruck des zukünftigen Arbeitsplatzes zu vermitteln. Vor allem die Gen Z steht im multimedialen Dauerfeuer, sodass eine VR-Präsentation helfen kann, um sich hiermit gezielt von den Wettbewerbern abzuheben. Die Vishay Siliconix Itzehoe GmbH bietet dafür einen 360°-Einblick in den Reinraum, dessen Besuch normalerweise mit hohem Aufwand verbunden ist. Ein echter Hingucker auf Karriere-Messen! (Mehr zum Thema Virtual Recruiting erfahren Sie übrigens hier!)

360-Grad-Rundgang Reinraum

Hier können Sie den virtuellen Rundgang durch den Reinraum erkunden: Zum Vishay Reinraum

Welche VR-Brille für den Virtual-Reality-Rundgang?

Sie haben sich für die Darstellung in VR entschieden aber selbst noch kein VR-Device? Im Dschungel aus VR-Brillen und Anbietern entstehen mehr Fragen als Antworten? Kein Problem, auch da helfen wir gerne weiter. Entweder mit unseren Erfahrungswerten beratend oder aber Sie legen den gesamten Prozess in unsere Hände: Wir bestellen dann direkt die Brillen für Sie, richten diese ein und spielen den VR Rundgang auf die Geräte. 

Vorab haben wir hier schon ein paar Empfehlungen und auch unser Blogbeitrag Welche VR-Brille bietet weiteren Input für die Entscheidungsfindung. 

Bevor wir die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, definieren wir noch einmal ein wichtiges Unterscheidungskriterium: die Freiheitsgrade

Die sogenannten Freiheitsgrade (Degrees-of-Freedom) beschreiben das Bewegungstracking und sind entscheidend für den Funktionsumfang. VR-Brillen mit drei Freiheitsgraden (3 DoF) tracken vorwiegend die Kopfbewegung des Nutzers entsprechend den drei Rotationsachsen „Drehen nach recht uns links“, „Nicken nach oben und unten“ sowie das „Schwenken des Kopfes“ von einem Ohr zum anderen. Sie sind in der Regel kostengünstiger als VR-Brillen mit sechs Freiheitsgraden (6DOFs), die neben der Kopfbewegung auch die Körperbewegung erfassen.

Zur Präsentation eines Virtual-Reality-Rundgangs eignen sich zum Beispiel die 3DoF VR-Brillen Oculus Go (ab 219,- €) oder Pico G2 4k (ab 299,- €). Leistungsstärker, aber auch etwas teurer sind die 6DoFs VR-Brillen Oculus Quest 2 (ca. 400,- €)

VR-Rundgänge auf dem Smartphone mit Cardboards

Auch mittels Smartphone und sogenannten Card-Boards können Nutzer:innen immersiv in den Rundgang eintauchen. Gerade, wenn Kund:innen keine Brille vor Ort haben und nicht bei Ihnen persönlich vorbei kommen, bietet sich so eine super Alternative. Um hier einen weiteren Touchpoint in der Customer Journey nicht zu vernachlässigen: Diese Cardboards eignen sich wunderbar als Give-Away an Kund:innen, sie lassen sich im eigenen CI branden und die Nutzer:innen können den Rundgang jederzeit von zuhause immersiv erleben. 

Präsentation außerhalb von VR-Devices

Jetzt haben wir bereits geklärt: Rundgang auf VR-Brille abspielen ist grundsätzlich möglich. Und eine VR-Brille ist wirklich noch einmal ein anderes Erlebnis, das ist klar. Wenn man allerdings mehrere Personen zeitgleich ansprechen und auf sich aufmerksam machen möchte, ist eine VR-Brille nicht zwingend das Mittel erster Wahl. Auf Events und Messen kann auch eine andere Darstellung genauso wirkungsvoll sein. Ein großer TV oder auch ein Touch-Table machen ebenso einen Eindruck am Stand und haben den Vorteil, dass zeitgleich mehrere Personen die Tour durch Ihren Rundgang verfolgen können. Nebenbei kann Ihr Team am Stand die Besucher:innen führen und an wichtigen Stelle zusätzliche Informationen geben, Bereiche erläutern und auf Fragen der Besucher:innen gezielt eingehen. 

Virtual-Reality-Rundgänge: Marketinginstrument mit Wow-Effekt

Wie Ihnen unser Beitrag sicherlich zeigen konnte, muss der Einsatz eines Virtual-Reality-Rundgangs weder besonders aufwendig noch teuer sein. Er kann jedoch eine große Wirkung erzielen. So können Sie bereits mit preiswerten VR-Brillen ein Erlebnis mit hoher Immersion schaffen, welches die Nutzer in Ihren Bann ziehen wird. Denn dadurch, dass  die VR-Brille den Nutzer vollständig umgibt, schafft sie es, ihm das Gefühl zu vermitteln, tatsächlich an einem anderen Ort zu sein. Gerne beraten wir Sie näher dazu, wie Sie Ihren Virtuellen Rundgang für Marketing-Zwecke einsetzen können und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer VR-Kampagne.