Virtual Reality hat eine große Stärke im B2B-Marketing: Die Technologien schafft es, erklärungsbedürftige und komplexe Themen anschaulich zu vermitteln und Produkte oder Unternehmen virtuell erlebbar zu machen. Wieso, weshalb, warum und vor allem: Wie kann das konkret aussehen? Das möchten wir Ihnen in dem folgenden Blog-Beitrag zum Thema innovatives B2B-Marketing mit Virtual Reality erläutern und dafür unser Projekt für den Logistik-Dienstleister Contargo vorstellen.

B2B-Marketing mit Virtual Reality

Welche Vorteile bietet Virtual Reality im B2B-Marketing?

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Mit Virtual Reality lassen sich die Grenzen von Raum und Zeit im B2B-Marketing sprengen.

Bei Virtual Reality denken die meisten in der Regel sofort an die VR-Brille, mit deren Hilfe Nutzer:innen in 3D-Welt eintauchen können. Tatsächlich ist die VR-Brille ein mögliches Ausgabegerät, mit dem sich die Virtual Reality erleben lässt und die zum zentralen Erfolgsfaktor im B2B-Marketing werden kann: Indem sie uns nahezu vollständig von der Außenwelt abschottet, keine Ablenkung mehr von außen stattfindet und wir uns voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren können, sind die Rezipient:innen in der Regel hochgradig involviert – ein Zustand, den wir uns im Marketing nur wünschen können! Dabei umgibt uns die virtuelle Welt so, dass wir uns wie im echten Leben frei umschauen und im besten Fall mit unserer Umgebung interagieren können. Dadurch fällt es uns entsprechend leicht, uns voll auf das Gezeigte einzulassen und dem realen Erlebnis sehr nahe zu kommen. Im Fachjargon spricht man von Immersion.

Wie lässt sich VR im B2B-Marketing gestalten?

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Trotz aller Begeisterung für Virtual Reality im B2B-Marketing gibt es verschiedene Einsatzbarrieren, die den großen Durchbruch von VR nach wie vor im Wege stehen. Im Marketing betrifft dies allen voran die Reichweite, denn was bringt die beste VR-Anwendung, wenn sie am Ende aus Mangel an VR-Brillen keiner sieht?

Der Siegeszug der VR-Brille in deutschen Haushalten blieb bislang aus und auch in Unternehmen ist die Technologie noch längst kein Standard.  Entsprechend muss bei VR im B2B-Marketing stets mitgedacht werden, wie der Content zum Nutzer kommt. Es reicht nicht, eine technisch anspruchsvolle Anwendung umzusetzen – mindestens genauso wichtig ist ein gutes Konzept, um den Content zum Kunden zu bringen.

Eine Möglichkeit besteht darin, sich die Exklusivität der Technologie zu Nutze zu machen und mit kreativen Ideen aus der übrigen Werbeflut hervorzustechen:

  • So kann die VR-Brille beispielsweise als Besuchermagnet am Messestand eingesetzt werden, um die Nutzer:innen von dort in virtuelle Welten zu entführen.
  • Alternativ können Cardboard Brillen als Giveaways verschenkt oder High-End-VR-Brillen vorübergehend an Kunden verschickt werden, um ihnen so exklusiven digitalen Zugang zu gewähren.
  • Dazu empfiehlt es sich in der Regel mehrgleisig zu fahren: Insbesondere 360°-Content bietet spannende Möglichkeiten (sowohl mit VR-Brille erlebt, sowie auch als Web VR-Anwendung genutzt), um eine größere Nutzerschaft zu erreichen. So kann die VR-Anwendung zum echten Hingucker auf die Website oder im 360-Grad-Rundgang im Social-Media-Marketing werden.

B2B-Marketing: Der Terminalbesuch in Virtual Reality

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Mit Hilfe von 360°-Panoramafotos wird das Terminal digitalisiert und anschließend virtuell begehbar gemacht.

Da wir uns in unserem Blog Beitrag „Was ist Virtual Reality?“ bereits erschöpfend mit verschiedenen Definitionsansätzen beschäftigt und auch die Potenziale von VR-Marketing vorgestellt haben, möchten wir von der Theorie nun in die Praxis kommen und einmal eine ganz konkrete Einsatzmöglichkeit von Virtual Reality im B2B-Marketing vorstellen. Dabei begeben wir uns in das Umfeld der Virtuellen Werksbesichtigung. Hier liegt die Stärke vor allem darin, mittels 360°-Technologie die Grenzen von Raum und Zeit zu sprengen und Kund:innen einen digitalen Zugang zu Produktionsstätten zu ermöglichen.

Von einer solchen B2B-Marketingmaßnahmen können Unternehmenskommunikation, HR- und Vertriebsabteilung profitieren um komplexe Prozesse anschaulich darzustellen, einen virtuellen Zugang zu Orten zu schaffen, die sonst nur schwer erreichbar sind oder neue Talente vom zukünftigen Arbeitsplatz zu begeistern (siehe auch Lohnt sich eine virtuelle Tour für Ihr Unternehmen?).

Für Industrieunternehmen stellt eine Werksbesichtigung häufig einen entscheidenden Baustein im B2B-Marketing dar. “Die meisten Kunden überzeugen wir mit einem Besuch in unserer Fertigung”, ist ein Satz, den wir in den letzten Jahren häufig gehört haben. Kein Wunder, so können sich die Kunden schließlich vor Ort selbst von der Ausstattung und den Prozessen ein Bild machen und Hygienestandards oder Innovationszentren hautnah kennenlernen.

Für einen ganz ähnlichen Ansatz entschied sich unser Kunde Contargo: Für den Logistik-Dienstleister haben wir eine Virtual Reality Anwendung entwickelt, die einen digitalen Einblick in die Arbeit im Terminal des Industrieparks Frankfurt Höchst schafft:

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Erkunden Sie hier die Virtual Reality Anwendung von Contargo: Zur virtuellen Terminaltour

So setzt der Logistik-Dienstleister Contargo Virtual Reality ein:

Um den virtuellen Terminalbesuch einer möglichst breiten Nutzerschaft zugänglich zu machen, wurde die VR-Anwendung für verschiedene Endgeräte aufbereitet. So lässt sie sich sowohl als Webanwendung auf dem Computer, als auch auf dem Smartphone oder Tablet erkunden. Auf ein nächstes Level wird das B2B-Marketing von Contargo durch den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen gehoben: Diese kommen zukünftig auf Messen und Events zum Einsatz. Potentielle Neukunden, Kunden und Partner können so direkt vor Ort eine Besichtigung des Rundgang machen und diesen von über all auf der Welt besuchen – ganz ohne lange Anreise. Wer den Rundgang dann auch im Nachgang des Events virtuell begehen möchte, für den hält Contargo gebrandete Cardboards bereit. So bleibt der Rundgang auch nach dem Event im Kopf der Kunden und bietet einen echten nachhaltigen Mehrwert.

Aber damit nicht genug: Um den Besucher:innen des Rundgangs noch weiteren Mehrwert und ein höheres Interaktionserlebnis zu bieten, haben wir eine Suchspiel mit Gewinnverlosung integriert. Grundlage hierfür bot der jährliche Nachhaltigkeitsbericht des Logistikunternehmens. Die darin verankerten Ziele und Werte sind wichtig und es ist wichtig, den Kund:innen diese transparent darzustellen. Anstatt sich nun aber den langen Bericht durchzulesen, können Besucher:innen die Normen und Werte des Unternehmens spielerisch im Rundgang suchen. Wenn alle 11 Icons gefunden sind, besteht am Ende die Möglichkeit, die eigenen Kontaktdaten an Contargo zu schicken und ein nachhaltiges Armband aus Fischernetzen zu gewinnen. Somit verbindet der Rundgang neben den klassichen Content-Elementen wie 360°-Videos, Text- und Bildinhalten zusätzlich bereits bestehenden Content miteinander und bietet Nutzer:innen ein allumfassendes Erlebnis. Zusätzlich dazu platziert Contargo innerhalb des Rundgangs die eigenen Nachhaltigkeitswerte und erhöht durch das Suchspiel das Involvement der Besucher:innen.

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In klickbaren Infopunkten lassen sich die Nachhaltigkeitsziele von Contargo innerhalb der VR-Anwendung entdecken.

Einen anderen spannenden Usecase, der sich Gamification im Rundgang zu Nutze macht, ist der Rundgang des Fraunhofer Institut. Schauen Sie in unserem Beitrag zum Thema Gamification in VR gerne einmal rein, wenn Sie mehr über die Content-Möglichkeiten im virtuellen Raum wissen möchten.

Last but not least: Mehr zum Thema VR in der Logistik können Sie in unserem Beitrag rund um die virtuelle Tour durch ein Hermes Logistik-Center erfahren.