3D-Scans: Die Zukunft von Real Estate?

Trotz des steigenden Interesses am Thema 3D-Scans auch außerhalb der Immobilenbranche, ist Real Estate nach wie vor der größte Treiber, wenn es um Virtuelle Rundgänge geht. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen hier klar auf der Hand zu liegen, jedoch lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen und verschiedene Einsatzszenarien zu betrachten, bei denen 3D-Scans gewinnbringend im Real Estate Bereich eingesetzt werden können.

3D-Scan für Real Estate

3D-Scans für Real Estate? © MichaelGaida – pixabay.de

Virtuelle Rundgänge für Wohnimmobilien

Der Markt für Wohnimmobilien war in den letzten Jahren von starken Mietpreiserhöhungen geprägt, wovon insbesondere die Großstädte bketroffen sind. Spitzenreiter ist dabei nach wie vor München, wo Mieter derzeit durchschnittlich 16 Euro pro Quadratmeter bezahlen müssen. Auch beim Immobilienkauf hat Deutschland weiterhin mit steigenden Kaufpreisen zu kämpfen, Grund dafür ist die hohe Nachfrage, die den durchschnittlichen Kaufpreis pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf 1.490 Euro anstiegen ließ. Die Bewegung im Wohnimmobilienmarkt ist groß, sodass der Einsatz innovativer Technologien gefragt ist, um langfristig Schritt zu halten. Der Einsatz von 3D-Touren bietet dabei große Chancen, sich vom Wettbewerb abzuheben und Kosten im Verkaufs- oder Vermietungsprozess einzusparen. Mit Hilfe innovativer Kameratechnologien (Erfahren Sie hier mehr über unsere Matterport Pro2 3D Camera) können Immobilien vollständig gescannt und als maßstabsgetreues 3D-Modell dargestellt werden, welches sich virtuell besichtigen lässt. Potenzielle Interessenten können sich damit bereits im Vorfeld ein Bild der Immobilie machen und erhalten im Gegensatz zum herkömmlichen Bild-Content einen vollständigen Einblick, um besser zu filtern, ob die Immobilie zu den Ansprüchen passt. Noch praktischer wird es, wenn die Immobilie viele Kilometer weit entfernt liegt und ein Besichtigungstermin nicht so einfach möglich ist. Mit dem Einsatz von virtuellen Rundgängen sind Besichtigungen nicht mehr länger an Zeiten und Orte gebunden, wovon letztendlich beide Seiten profitieren können. Während 3D-Touren den Informationsprozess für den Käufer/Mieter deutlich vereinfachen, können Makler damit die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern und den Zeit- und Kostenaufwand von Besichtigungsterminen reduzieren.

Gewinnbringender Einsatz von 3D-Scans von Büroimmobilien

Auch im Bereich der Büroimmobilien befindet sich der Real Estate Markt derzeit in Bewegung. Während die Mieten in Berlin weiter rasant steigen, konnten sich die Preise an den anderen Top-Businessstandorten in Deutschland im Jahr 2016 etwas einpendeln. Spitzenreiter bleibt nach wie vor Frankfurt am Main, wo der Mietpreis pro Quadratmeter bei etwa 38 Euro liegt. Mit einem Anteil von 47 Prozent des gewerblichen Transaktionsvolumens stellten Büroimmobilien 2016 nach wie vor die gefragteste Anlageklasse am Transaktionsmarkt dar. Durch das hohe Interesse der Investoren sind innovative Visualisierungswerkzeuge gefragter denn je, sodass auch hier der Einsatz von 3D-Scans ins Spiel kommt. So können virtuelle Rundgänge dazu eingesetzt werden, Real Estate Projekte transparent darzustellen und von ihrer besten Seite zu präsentieren. Insbesondere eine Besichtigung in Virtual Reality

kann Investoren die Möglichkeit bieten, die Immobile auch aus der Ferne zu begutachten. Aber auch schon vor der Fertigstellung können 3D-Scans eingesetzt werden, um Projektfortschritte zu dokumentieren, sodass Stakeholder den Neubauprozess aus nächster Nähe miterleben können.

3D-Touren für Logistikimmobilien

Im Bereich der Logistikimmobilien finden die meisten Entwicklungen fernab der Real-Estate-Hochburgen statt, da diese objekttypisch außerhalb der Topstandorte liegen. Am Logistiktransaktionsmarkt ist nach wie vor ein Aufwärtstrend zu beobachten, so wurde im Jahr 2016 über 5 Millionen Quadratmeter Logistikfläche umgesetzt. Die Verteilung der Investoren zeigt dabei, dass mehr als die Hälfte der Investitionen in Logistikimmobilien durch internationale Investoren erfolgte, was auch hier die hohe Relevanz von 3D-Scans verdeutlicht. Ähnlich wie bei den Büroimmobilien können durch den Einsatz virtueller 3D-Touren die Immobilien ohne einer Besichtigung vor Ort erkundet werden. Doch nicht nur Investoren können von virtuellen Rundgängen profitieren, auch bei der Planung und Nutzung der Logistikimmobilien können 3D-Touren ein wertvolles Planungsinstrument darstellen, um beispielsweise Laufwege zu analysieren oder Orientierung zu bieten.

3D-Scans als Zukunft von Real Estate

Die dargestellten Einsatzszenarien zeigen lediglich einen Ausschnitt an Möglichkeiten, um 3D-Scans gewinnbringend im Real-Estate-Bereich zu nutzen. Dabei ist das Potenzial der Technologie noch längst nicht vollständig ausgeschöpft. Insbesondere durch die verschiedenen Features sind die omnia360-Rundgänge dazu geeignet, das Thema virtuelle Rundgänge für Real Estate auf ein neues Level zu heben. So lassen sich Immobilien nicht nur in höchster Qualität virtuell besichtigen, sie können als Virtual-Reality-Rundgang erlebt werden, als wäre man direkt vor Ort. Zusätzliche Features wie die Puppenhausansicht und 2D-Grundrisse bieten darüber hinaus neue Perspektiven auf die Immobilie.

Quelle: KPMG „Real Estate Focus“

2017-08-28T12:38:09+00:00 26.04.2017|360°-Projekte|